Vanessa Stern
wird in Graz, Österreich geboren. Erste prägende Theatererlebnisse sammelt sie 1995 bei Christoph Schlingensiefs „Hurra, Jesus! Ein Hochkampf“ als Meßdienerin beim steirischen herbst, bevor sie 1997 nach Berlin geht, um an der UdK Schauspiel zu studieren.
Es folgt ein einjähriges Engagement in Zittau und ein fünfjähriges am Schauspiel Köln, wo sie 2005 zur besten Nachwuchsschauspielerin NRWs gewählt wird.
Im Sommer 2004 arbeitet sie bei den Salzburger Festspielen mit Niklaus Helbling.
In Köln arbeitet sie unter anderem mit Sebastian Baumgarten, Dusan Parizek, Daniel Cremer, Martin Wuttke, Ingrid Lausund, Hans Neuenfels, K. D. Schmidt, Navid Kermani und Albrecht Hirche. Nach Rollen wie Emilia Galotti, Ophelia, Marianne aus „Geschichten aus dem Wienerwald“, Amalia aus „Die Räuber“, Fotzi aus Schwabs „Übergewichtig, Unwichtig, Unform“ und dem Sams, beginnt eine intensive Zusammenarbeit mit Daniel Cremer, Autor und Regisseur, mit dem sie auch nach dem Engagement Köln noch weiter arbeitet und die Gruppe No! Theater gründet.
Ab 2007 arbeitet sie frei in Berlin unter anderem für Lubricat, aber auch mit Ulf Otto in den Sophiensälen, Ingrid Lausund, und Daniel Cremer, sowie an Filmen mit Eva Koennemann (Ensemble 2009) und Marie Kreutzer (White Box, Ingrid).
Ab Ende 2007 engagiert sich Vanessa Stern ausserdem bei Attac, macht Performances in München und Berlin für die Finanzmarkt AG zu Private Equity Fonds und Finanzmarktregulierungen. Es gelingt ihr wider eigenem Erwarten nicht, die Finanzkrise aufzuhalten, sie kann aber ihre Erfahrungen dann gemeinsam mit dem Autor und Hörspielregiesseur Michael Stauffer im WDR-Hörspiel „Die Frau mit der Bankenkrise“ 2009 künstlerisch vermarkten.
2008 erhält sie ausserdem ein Stipendium beim Forum junger Theaterangehöriger mit René Pollesch und 2010 das Stipendium an der Graduiertenschule für die Künste und die Wissenschaften der UdK mit ihrem Projekt „Heulen kann jede. Weibliche Komik in der Krise“. Eine erste Forschungsreise führt sie nach New York, wo sie auch mit Stand Up, Storytelling und Improvisation auftritt.
Es folgt Forschung bei Phillipe Gaulier, der Film „Bitte nicht stören“, die Eröffnung des Krisenzentrums sowie der zweite Teil der Dodekalogie und die Eröffnung der Reihe „La Dernière Crise – Frauen am Rande der Komik“.
„La dernière crise“ wird ab November 2011 vom Theaterdiscounter in die sophiensaele übernommen.
Dort spielt Vanessa Stern auch in "Erinnerungen an die Zukunft", einem Projekt von 2eme bureau, das im Mai 2012 beim Festival AUAWIRLEBEN in der Schweiz eingeladen ist.
Im Herbst 2012 hat das Stück "Das Kapital der Tränen" unter ihrer Regie in den Sophiensaelen Premiere, das für den Friedrich-Luft Preis nominiert wird. Es folgen weitere Folgen von "La dernière crise". Im August 2013 wurde sie in der Zeitschrift zitty zu einer der zehn aufregendsten jungen Schauspielerinnen Berlins gewählt.

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